Christmas in Östersund
Frohe Weihnachten gehabt zu haben! 🙂
Mein erstes Weihnachten ohne meine Liebsten – ich hatte das halbe Jahr vor allem Angst vor diesen 3 Tagen, da sie für mich und meine Family einfach sehr wichtig sind. Dann war es auf einmal schon Heiligabend und es kam mir insgesamt nicht vor wie Weihnachten, eher wie ein Fest, dass wir hier selber organisiert haben – vielleicht war das mein Vorteil! Beim Skypen nachmittags war aber ein bisschen Wehmut dabei, als ich meine Lieben da sitzen gesehen hab und dass ich nicht da bin. Aber schöne Geschenke habe ich bekommen und ich habe mich sehr darüber gefreut, danke Mama und Papa. :-*
Aber nun zu unserem „Fest“:
Heiligabend:
Am Donnerstagabend haben wir bei Georg ein bisschen gepokert und der Plan war, dass die Jungs danach einen Baum „klauen“ im Wald (ist in Schweden verboten). Wir wollten ja einen Baum kaufen, aber als wir vor dem Stand standen, war der Stand nicht mehr da. Dedim. Also haben die Jungs einen schönen Baum geholt. Christina hat Weihnachtsdeko mitgebracht, sodass der Baum auch ein wenig ein Weihnachten aussieht. 😉
Am Freitagmorgen habe ich dann Ines und Martin beim Kochen und Vorbereiten geholfen. Wir haben uns überlegt, ein großes Buffet zu machen, bei dem jeder etwas mitbringt und wir dann die 3 Tage viel zu essen haben. Bei Georg haben wir dann zwei Tische zusammengestellt und den Baum aufgebaut. Martin hat dann das Cabin noch ein bisschen geschmückt und wir haben den Tisch dekoriert. Insgesamt waren wir dann 7 Leute: Rieke, Ines, Georg, Christina, Martin, Micha und ich.
Um 5 Uhr gab es dann Essen:
2 Weihnachtsgänse (danke Gorgi :)), Rotkohl, Kartoffelecken, Käserolle, Lachsrolle, Salat, Brot mit Zwiebeldip, Tiramisu, Likör 43-Creme, kleine Schokibällchen und Tonnen von Süßigkeiten.
Nach dem Schmaus haben wir noch selber Feuerzangenbowle gemacht und gewichtelt. 🙂 Bis 3 Uhr wurde dann gefeiert (mit meiern zum Beispiel 😉 ).
Insgesamt ein sehr schöner Abend, der zwar für mich kein Weihnachten war, aber dennoch wirklich schön und gemütlich. 🙂
1. Weihnachtstag:
Der Tag war quasi nur zur Erholung, weil alle nach der Feuerzangenbowle etwas müde und kaputt waren. Wir haben dann Resteessen bei Gorgi gemacht und uns dann alle hingechillt. Abends haben wir dann noch ein bisschen gepokert.
2. Weihnachtstag:
Dieser Tag heißt auf schwedisch einfach nur „Der andere Weihnachtstag“. 🙂 Den haben wir dann alle erstmal mit ausschlafen begonnen. Mittags gab es unser Weihnachtsgeschenk von Ines‘ Eltern (danke dafür :)): Gulasch, Knödel und Rotkohl. Nach einer ausgedehnten Fikasession haben sich dann alle für den Abend fertiggemacht: Feiern! Leider haben wir kein Taxi mehr bekommen und die Party dann bei Ines bis um 3 Uhr gehen lassen. 🙂
Also mein Weihnachten in Schweden war ein tolles „Nicht-Weihnachten“ mit tollen Menschen! Ich habe meine Liebsten sehr vermisst und war froh, dass ich hier so tolle Menschen habe, die bei mir sind! Danke, ihr Süßen. :-*
Nun steht die letzte Woche meines Abenteuers Schweden an. Wir haben noch irrsinnig viel vor und aufgeräumt, geputzt und gepackt werden, muss ja schließlich auch noch. 😉 Ich freue mich auf die letzte Woche besonders, da wir jetzt nochmal alle gemeinsam feiern gehen und zusammensitzen können. Ich werden meine 3 Verrückten hier so sehr vermissen! :-*
Aber genug der Weinerei – jetzt wird nochmal Gas gegeben! Sonntag Nacht geht es nämlich schon nach Hause (ui, ich freu mich!).